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Die oberösterreichische Eisenstrasse


Seit dem Mittelalter wurde das damals wertvolle Holz auf dem Wasserweg transportiert. Die Waldwirtschaft stand in enger Verbindung zur Eisenverarbeitung und so wurde das Holz in den angrenzenden Bergregionen geschlägert. Durch ausgeklügelte Systeme von Holzriesen, künstlich angelegter Rutschen und Triftklausen, sowie hölzerne und steinerne Staumauern, konnte genug Wasser für den Holztransport aufgestaut werden. In weiterer Folge wurde die Wasserkraft auch zum Betreiben von zahlreichen Mühlen, Sägewerken und vor allem von Schmieden genutzt. Die Sensenschmieden im südöstlichen Oberösterreich, waren mit ihren blauen Sensen, aufgrund ihrer speziellen Schmiedetechniken in ganz Europa gefragt und berühmt.